14.12.2016
Einkommensrunde 2017: Forderungen der dbb jugend
dbb jugend fordert mehr Einkommen und unbefristete Übernahme

 

Die dbb jugend wird mit der Forderung nach 6 Prozent Einkommenssteigerung in die diesjährige Einkommensrunde des öffentlichen Dienstes der Länder aufbrechen. Für Auszubildende fordert die dbb jugend ein Plus von 90 Euro und den Anspruch auf unbefristete Übernahme nach Abschluss der Ausbildung.

die dbb jugend schleswig-holstein hofft, dass die Länder die unbefristete Übernahme für die Auszubildenden festschreiben. Denn für die jungen Beschäftigten sind Perspektiven ein wichtiges Entscheidungskriterium für den öffentlichen Dienst und der braucht guten, motivierten Nachwuchs für die Aufgaben der Zukunft. Neben der unbefristeten Übernahme sind die Erhöhung der Ausbildungsentgelte um 90 Euro sowie 30 Tage Urlaub für die Auszubildenden sehr wichtig, um weiterhin attraktiv im Vergleich zur privaten Wirtschaft zu bleiben.

Die dbb jugend setzt sich dafür ein, auch in Zukunft den öffentlichen Dienst für Berufsanfänger und Berufseinsteiger attraktiv zu halten. Dazu gehören natürlich auch, neben einer attraktiven Bezahlung, gute Arbeitsbedingungen.

 

Die Kernpunkte der dbb-Forderung im Überblick:

 

- 6 Prozent Gesamtforderung, darin enthalten:

   - Mindestbetrag als soziale Komponente

   - Einführung einer Stufe 6 ab Entgeltgruppe 9

- Gewährung der Stufengleichheit bei Höhergruppierungen

- Laufzeit 12 Monate

- Zeit- und inhaltsgleiche Übertragung der Tarifeinigung auf die Beamten der Länder

   und Kommunen

- Weiterentwicklung der Entgeltordnung für Lehrkräfte (Erhöhung der Angleichungszulage)

- Weiterentwicklung der Entgeltordnung im Länderbereich

- Erhöhung der Entgelte für alle Auszubildenden um 90 Euro und des Urlaubsanspruchs

   auf 30 Tage

- Übernahme aller Auszubildenden der Länder

- Übernahme von Ausbildungskosten durch die Arbeitgeber


Bilder: dbb jugend

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