27.04.2016
Warnstreik am 26. April in Kiel
In der laufenden Tarifrunde geht es um sehr viel: Neben einer spürbaren linearen Anpassung soll ein neues Eingruppierungsrecht für den gesamten kommunalen Bereich auf den Weg gebracht, die Zusatzversorgung gesichert und die Übernahme der Auszubildenden festgeschrieben werden.

 

Die dbb jugend und komba jugend war in Kiel stark vertreten und konnte ihre Forderungen deutlich machen.

Die Vorsitzende der dbb jugend Karoline Herrmann sorgt sich um die Zukunft der öffentlichen Dienstleistungen auch angesichts des Personalmangels: „Guten Nachwuchs bekommt der Staat nur, wenn er auch entsprechende Perspektiven anbieten kann. Deshalb muss nach einer erfolgreichen Ausbildung die unbefristete Übernahme stehen.“

 

 

Hintergrund:

Vom Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen (TVöD) sind insgesamt knapp zwei Millionen Beschäftigte betroffen: 147.335 Arbeitnehmer des Bundes, 1.241.845 Arbeitnehmer der Kommunen, für die der TVöD direkte Auswirkungen hat, sowie 179.595 Beamte und 179.000 Versorgungsempfänger des Bundes, auf die der Tarifabschluss übertragen werden soll, um den Gleichklang der wirtschaftlichen und finanziellen Entwicklung im öffentlichen Dienst zu gewährleisten. Die wirkungsgleiche Übertragung betrifft nur die Bundesbeamten, da die Kommunalbeamten nach den jeweiligen Landesgesetzen besoldet werden.

  dbb/dbbj sh

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