13.04.2016
„Standhaft für die Jugend“- Jugend mahnt die kommunalen Arbeitgeber zum Handeln
Die jungen Gewerkschafter haben Schilder mit der Aufschrift Vorfahrt für die Jugend, BefristungsSTOP, Baustelle öffentlicher Dienst und Öffentlicher Dienst wiederbeleben dabei. Sie wissen, dass bis 2023 700.000 Beschäftigte in den Ruhestand gehen und die Bewerberzahlen für den öffentlichen Dienst rückläufig sind. Deswegen ist es ihnen so wichtig, sich für Verbesserungen einzusetzen.   

Karoline Herrmann: „Wir müssen jungen Menschen im öffentlichen Dienst eine Perspektive bieten und sie nach bestandener Ausbildung auch endlich übernehmen. Wir können nicht verstehen, dass die Arbeitgeber es seit Jahren nicht schaffen eine verlässliche Regelung für eine unbefristete garantierte Übernahme zu schaffen.“

Laut einer Studie der IAB ist der öffentliche Dienst negativer Spitzenreiter bei Befristungen. Davon überproportional stark betroffen ist die Altersgruppe der 16-24 Jährigen.

Die dbb jugend fordert im Rahmen der Einkommensrunde eine Erhöhung der Azubientgelte um 100 Euro, die unbefristete Übernahme, 30 Tage Urlaub sowie Verbesserungen bei den Reisekosten. 



Von der Einkommensrunde sind deutschlandweit 2,4 Millionen Beschäftigte sowie über 100.000 Azubis und Praktiken unmittelbar und mittelbar betroffen. 

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